Steam hatte letzte Woche (läuft noch ca. 5 Stunden) wieder einen Summer Sale, bei dem es einige Sachen abzustauben gab. Ich habe mir dort Battlefield: Bad Company 2 (+ Vietnam) besorgt (und schon viel zu viel Zeit damit verbracht) und über Freunde noch eine Lizenz von Sanctum. Das Spiel kostet normalerweise 14,99€ für eine Lizenz (39,99€ für einen 4er Pack) und wurde beim Sale auf nur 3,75€ (9,99€) heruntergesetzt.

Ich will kein großes Review schreiben, das haben bessere Autoren schon vor mir getan. Ich möchte nur auf zwei Features eingehen, die mir sehr positiv aufgefallen sind und die ich auch gerne in anderen Spielen sehen würde.Continue reading

Ich bin auf der Arbeit damit beschäftigt, eine Desktopanwendung zu entwickeln, die den Workflow bei uns erweitern und vereinfachen soll (ich bin mir nicht sicher, wie weit ich ins Detail gehen kann, daher belasse ich es damit). Da man viel visuell arbeitet und die Programmiersprache der Wahl Java war, habe ich mich umgeschaut, was es denn für Optionen gibt.

Java FX war eine Option, kam aber unter anderem wegen der nicht ganz so sicheren Zukunft nicht in Frage.

Ich war dann eher zufällig auf die Netbeans Rich Client Platform gestoßen, weil ich Netbeans als IDE zum Entwickeln benutze. Gerade die Visual Library bietet sehr viele Optionen, die ich für das Tool benötige, daher haben wir uns dafür entschieden.

Leider ist es so, dass man nur einfache Tutorials findet und habe mir daher überlegt, hier im Laufe der Zeit ein paar Tutorials online zu stellen, vielleicht klappt es ja und ein paar andere können daraus einen Nutzen ziehen. Und damit ich auch motiviert bin, habe ich ein eigenes, privates Projekt gestartet. Es geht mir dabei um ein Tool, mit dem ich Armeen für Tabletop Spiele erstellen kann (es gibt natürlich Alternativen, wie z.B. den OnlineCodex, aber die Bedienung finde ich nicht so gut gelungen).

Ich werde dann berichten, wie ich voran komme 🙂

Nachdem ich es damals schon mal mit einem Windows Laptop probiert habe und kläglichst gescheitert bin, habe ich den Sprung in eine komplett mobile Computing Welt nun mit meinem neuen MacBook Pro endgültig durchgeführt.

Ich habe mich für die 13″ Variante entschieden (http://store.apple.com/de/configure/MC700D/A?mco=MjEyOTY5Nzc), da ich damit mobiler als mit den größeren Varianten bin. Es gab nur ein Upgrade bisher, ich habe 8GB RAM einbauen lassen. Die SSD kommt noch.

Meine mobile Computing Riege besteht damit aus einem MacBook Pro, einem iPad 2 und einem iPhone 4. Die drei Geräte ergänzen sich einfach hervorragend, so dass meine Erfahrung in dem Bereich ganz anders als in der Windows Welt damals ist.
Warum habe ich mir ein MacBook Pro gekauft? Na ja, die Begründung ist sehr simpel: mein iMac war drei Jahre alt und für die Steuererklärung brauchte ich einen neuen Computer 🙂

Nach langer Überlegung, in welche Richtung ich gehen möchte, habe ich mich dazu entschieden, überall auf meine gewohnte Umgebung und volle Leistung zurückgreifen zu können. Und das geht eigentlich nur, wenn ein Laptop das Hauptarbeitsgerät ist. Daher war die Entscheidung, ein MacBook Pro zu kaufen nur der eine Teil, der andere, immer noch sehr wichtige Teil, mein iMac direkt zu verkaufen.

Somit besitze ich nur noch das MacBook und muss es nutzen. Damals hatte ich meinen Desktoprechner nicht aufgegeben, weswegen mein Windows Laptop immer nur ein Nebenschauplatz war.

Vielleicht noch eine kleine Liste von Pros und Contras, die ich bisher (nach etwa einem Monat) fest gestellt habe.

Contra:

  • Weniger Grafikleistung, daher für Spiele praktisch nicht geeignet (was aber beabsichtigt war)
  • Keine ergonomische Tastatur, wobei ich mich langsam an die normale Tastatur gewöhne
  • Weniger Anschlüsse am Gerät (und mit dem Thunderbolt Anschluss kann ich noch nichts anfangen)
  • Auflösung ist nicht ganz so hoch

Pro:

  • Mobil (merke ich im Augenblick sehr, da ich mal im Sessel sitze, mal am Schreibtisch, mal am Schrank)
  • Sehr gut verarbeitet, das Gerät ist flüsterleise (außer ich schaue ein Flash-Video an) und funktioniert einwandfrei
  • Das Trackpad ist grandios (mehr darüber in einem eigenen Blogpost)
  • Unglaubliche Akkulaufzeit 🙂

Das einzige, was meine Experience jetzt noch verbessern wird, ist die SSD, die ich noch einbauen werde. Aber erstmal genieße ich auch so den Vorteil von meinem neuen MacBook und bin gespannt, wie viele Blogposts ich mit dessen Hilfe noch verzapfen werde 😉

Wie angekündigt hier nun der kleine Bericht über mein Sammlungsverwaltungstool.

Ich muss es so nennen, weil ich damit mehr als nur meine DVDs verwalte. Ich habe damals nach einem Tool gesucht, mit dem ich einfach und bequem alle meine DVDs eintragen kann.

Da ich damals schon meinen iMac hatte, habe ich auch direkt nach einer Lösung gesucht, bei der ich die eingebaute Kamera nutzen kann. Und da hatte sich Delicious Library 2 von der Firma Delicious Monster.

Dieses Tool hatte damals die Möglichkeit geboten, den Barcode von Artikeln über die eingebaute Kamera einzuscannen und automatisch bei Amazon danach zu suchen. Das Besondere daran war, dass man nicht nur in einem Land, sondern in verschiedenen nachschlagen kann, was für mich wichtig ist, weil ich sowohl bei amazon.de als auch bei amazon.co.uk regelmäßig bestelle.

Beim letzten Update wurde dann diese Funktion auch nochmals verbessert, so dass ich momentan eigentlich 98% meiner Artikel (DVDs, Bücher und Spiele für meine Xbox 360) eingescannt einfügen kann.

Um mal einen kleinen Überblick zu verschaffen, hier ein Screenshot des Tools.

Delicious Library 2

Man kann dort ganz gut ein paar weitere Features erkennen, die mir sehr gut gefallen. Zum einen finde ich die Ansicht wirklich schön gelöst. Natürlich gibt es auch einen normalen Listenmodus, aber in diesem Modus wird das Cover (welches beim Anlegen von Amazon heruntergeladen wird) schön angezeigt.

Auf der rechten Seite findet man detaillierte Informationen, alle von Amazon geliefert (auch Rezensionen kann man sich anschauen, was aber meiner Meinung nach ein wenig überflüssig ist). Wenn man aber selber auch noch Hand anlegen möchte, kann man die Daten jederzeit auch ändern bzw. erweitern.

Auf der linken Seite findet man die sogenannten “Shellves”, oder “Regale”. Dabei gibt es die Voreingestellten, die sich vom Medientyp des Artikels ableiten. Und im Mac Universum ja allseits bekannt: die “smart shelves”. Diese bilden eine Art verdichtete Sicht auf die Sammlung dar. Die Kriterien, nach denen verdichtet wird, kann man selber zusammen stellen. So habe ich z.B. ein Regal, das mir alle BluRays anzeigt (hier frage ich den Medientyp ab), bei einem anderen wird das Genre abgefragt, um alle TV Serien anzuzeigen.

Und zu guter letzt noch eine weitere Sache, die mir ganz gut gefällt. Es gibt zwei Möglichkeiten, diese Sammlung auch zu nutzen bzw. zu präsentieren. Zum einen habe ich eine App für’s iPhone, damit ich auch unterwegs immer weiß, was ich schon besitze und nichts doppelt kaufe.

Zum anderen bietet das Tool einen Export an. Ich habe die gesamte Sammlung mal exportiert und dabei ein vorhandenes Template benutzt und daher ist meine Sammlung jetzt auch online hier einsehbar: http://www.technophilia.de/sammlung/

Ich kann jedem, der ein Verwaltungstool sucht, das einfach zu bedienen ist, gut Barcodes scannen kann und noch dazu ganz hübsch aussieht, nur wärmstens Delicious Library 2 empfehlen. Der Kostenpunkt aktuell: 40$.

Bei Steam kann man an diesem Wochenende (Download ist bereits möglich) “Shattered Horizons” und “Lead and Gold: Gangs of the Wild West” kostenlos spielen. Falls man sich dann entschließt sich eins oder beide Spiele zu kaufen, kann man sich über 50% Preisrabatt freuen (9,99€ für Shattered Horizons und 7,49€ für Lead and Gold) oder direkt das Frontier Pack für 12,49€ kaufen, in dem beide Spiele enthalten sind.

(Quelle: Rock Paper Shotgun)

Der Schritt ist endlich getan, meine komplette Home Entertainment Kette ist auf Full HD umgestiegen. Und ich bin einfach nur restlos begeistert, wie sehr dieser Schritt mein kleines Hobby beeinflusst hat.

Angefangen hat es mit einem neuen 22″ Monitor, der viele Eingänge und eine 1080p Auflösung besitzt: der Viewsonic VX2260WM

Dort habe ich meine Xbox 360 angeschlossen und konnte damit Spiele mit hoher Auflösung genießen (und ja, an alle Zweifler da draußen, die 360 kann auch 1080p über Komponente ausgeben 😉 ). Der Monitor ist auch als Zweitmonitor an meinem iMac angeschlossen, um auch hin und wieder schnell mal eine Serie vom Sessel aus zu schauen.

Bisher war aber immer noch mein alter Beamer weit von FullDH entfernt. Daher habe ich mir jetzt mal einen neuen gekauft: den Optoma HD200X. Gerade im Vergleich zu meinem alten Beamer ein sehr leises Gerät mit einem super scharfen Bild.
Der einzige Nachteil ist, dass das Beamer Bild jetzt ein paar Zentimeter kleiner ist als vorher, aber das ist mittlerweile auch nicht mehr weiter tragisch 🙂

Und damit der Beamer sich nicht langweilt, habe ich noch einen BluRay Player dazu gekauft: der Philips BDP3100. Dieser besitzt nicht nur einen USB Port, mit dem ich auch MKV Dateien abspielen kann, sondern er besitzt auch einen DVD Upscaler, der einfach fantastisch funktioniert.

Und zu guter letzt kommt noch der Teil, der immer gerne außer Acht gelassen wird: das HDMI Kabel. Ich habe mir dafür ein ordentliches HDMI Kabel von Clicktronic bestellt, das die Bildschärfe trotz der Kabellänge von 10m in keinster Weise negativ beeinflusst.

Auch wenn die DVDs über den Upscaler schon richtig gut aussehen, so entfaltet sich die wahre Pracht erst, wenn man eine gescheite BluRay damit abspielt. So habe ich letztens die Alice in Wonderland BluRay angeschaut und die Schärfe des Bildes, die lebendigen Farben waren einfach grandios! Alleine dafür hätte sich die ganze Umstellung schon gelohnt!

Aber alles in allem bin ich nun sehr zufrieden mit meinem Setup. Und ich bin nach wie vor froh, damals gute Soundkomponenten gekauft zu haben, denn diese musste ich nicht austauschen (A/V Receiver: Onkyo TX-SR505E und als Lautsprechersystem das Concept S 5.1 von Teufel).

Und bei einem nächsten Beitrag erkläre ich dann noch, warum ich es enorm wichtig finde, seine DVD bzw. BluRay Sammlung zu katalogisieren. Dabei stelle ich noch das Tool vor, das ich dafür benutze und füge dann hier im Blog auch noch meine Liste der DVDs / BluRays ein.

Gestern ist mir ein kleines aber feines Feature in Windows 7 aufgefallen. Keine Ahnung ob es schon in Vista oder noch früheren Versionen zu finden war, ich habe es dort zumindest nie bemerkt. Zu finden ist es, wenn man in der System-Tray auf die Uhrzeit klickt:

Falls man nicht mitbekommen hat, dass die Uhren von Sommer- auf Winterzeit umgestellt wurden, und sich dann wundert, wieso Windows die Uhrzeit geändert hat, findet man einen kleinen Info-Dialog unter der Monatsansicht. Ich weiß nicht wie lange diese Info nach der Umstellung angezeigt wird, es gibt aber eine Option um diese Funktion zu deaktivieren, wenn man auf “Datum- und Uhrzeiteinstellungen ändern…” klickt.

Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich das herausgefunden hatte.

Ich besitze einen Canon CanoScan 4200f Flachbettscanner mit dem ich eigentlich sehr zufrieden bin. Die Qualität der Scans ist gut, die Geschwindigkeit auch und die mitgelieferte Software bietet alles was man braucht.

Wenn da nicht diese Fehlermeldung wäre, die ab einem bestimmten Zeitpunkt immer beim Scannen auftrat:

Fehlermeldung des Scanners

Toolbox neustarten, Treiber neu installieren, Toolbox neu installieren, neuere Version herunterladen, etc. Hat alles nichts genutzt. An meinem Notebook hat der Scanner auch einwandfrei funktioniert, ein Hardwareproblem war es also auch nicht. Ich hatte den Fehler auch schon früher mal bekommen, als einzige Lösung allerdings nur die Neuinstallation des Systems gefunden.

Vor ein paar Wochen trat der Fehler dann wieder auf und diesmal hatte ich genug. Nach langer Suche bin ich durch Zufall auf einen Forumsbeitrag gestoßen, der vorschlug, dass die PATH Umgebungsvariable zu lang sein könnte und der Treiber deswegen spinnt. Mein erster Gedanke war “So ein Blödsinn, was sollte denn die Variable mit dem Treiber zu tun haben?”. Aber was solls, seitdem man nicht mehr wie bei Windows XP den Rechner neustarten muss um die Änderung zu testen, kann man das ja schnell prüfen. Mein Ergebnis: Der Treiber meines Scanners hat tatsächlich ein Problem damit, wenn die PATH Variable zu lang ist! Wie kann das bitteschön sein?

Mit dieser PATH Variable funktioniert der Scanner einwandfrei:

C:\Program Files (x86)\MiKTeX 2.8\miktex\bin;%CommonProgramFiles%\Microsoft Shared\Windows Live;C:\Program Files (x86)\PC Connectivity Solution\;%SystemRoot%\system32;%SystemRoot%;%SystemRoot%\System32\Wbem;%SYSTEMROOT%\System32\WindowsPowerShell\v1.0\;C:\Program Files (x86)\Microsoft SQL Server\100\Tools\Binn\;C:\Program Files\Microsoft SQL Server\100\Tools\Binn\;C:\Program Files\Microsoft SQL Server\100\DTS\Binn\;C:\Program Files (x86)\Microsoft SQL Server\100\Tools\Binn\VSShell\Common7\IDE\;C:\Program Files (x86)\Microsoft SQL Server\100\DTS\Binn\;C:\Program Files\TortoiseSVN\bin;C:\Program Files (x86)\Common Files\Roxio Shared\9.0\DLLShared\;C:\Program Files\gs\gs8.64\bin;D:\Programme\android-sdk_r04-windows;C:\Java\jdk1.6.0_21\bin;C:\Program Files (x86)\Mercurial\;C:\Program Files (x86)\TortoiseHg\;

815 Zeichen lang und mit wenigen Ausnahmen gehören die Einträge auch alle zu Programmen die ich zur Zeit benutze. Sobald ich aber ein neues Programm installiere, das sich in der Variable verewigt, verweigert der Scanner seinen Dienst. Vor zwei Tagen habe ich zum Beispiel Graphviz installiert, was die Länge der Variable durch diesen Eintrag

C:\Program Files (x86)\Graphviz2.26.3\bin

auf 856 Zeichen vergrößert hat.

Da der Scanner schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, ist nicht mit einer neuen Version des Treibers und der Toolbox zu rechnen. Also bleibt mir im Moment nur die Variable im Auge zu behalten und im Notfall vor dem Scannen ein paar Einträge auszuschneiden und sie hinterher wieder einzufügen. Keine besonders befriedigende Lösung.

In den letzten Tagen habe ich ein wenig an einer neuen Anwendung programmiert. Teil davon ist ein Baum in dem eine Hierarchie von Tags abgebildet ist und eine Liste mit Dateien, denen man n Tags zuweisen kann. Nach Dateien soll man über diese Tag-Hierarchie suchen können. Da sich nach einer anfänglichen Konfiguration die Tag-Hierarchie nicht mehr großartig ändert, habe ich mich für das Nested-Set Datenmodell zum Speichern in der Datenbank entschieden.

Die Tabellenstruktur des Baums, der Dateien und der Zuordnungstabelle sieht in etwa so aus:

Nodes { id, lft, rgt, parentId }
FileNodes { id, nodeId, fileId }
Files { id, name }

Im Tag-Baum will ich neben dem Namen des Tags auch die Anzahl der Dateien anzeigen, denen dieser Tag zugeordnet ist. Dabei dürfen natürlich Dateien in der Hierarchie nicht doppelt gezählt werden. Mit diesem Beispiel hier würde ich also für die Knoten folgendes Ergebnis bekommen ([Knoten]: Anzahl):
[1]: 5, [2]: 4, [3]: 3, [4]: 1, [5]: 2, [6]: 2

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