Tja, letzte Woche Samstag kam das Paket an, mit dem ich endlich mein iPhone in Besitz hätte nehmen können. Aber leider hatte ich bei der Anmeldung die Dropdownbox mit der Voreinstellung “Deutschland” nicht als Staatsangehörigkeit interpretiert (und die Überschrift habe ich natürlich auch überlesen), von daher ist es direkt wieder zurück gegangen, als ich meinen italienischen Reisepass vorgezeigt hatte.

Nun ist es leider so, dass die Änderung der Nationalität nicht einfach zu ändern ist, sondern zur Stornierung der alten Bestellung und einer Neubestellung führt. Was mich halt leider auf die Warteliste setzt.

Also daher kein iPhone aber viel Frust über T-Mobile. Und eine Erfahrung reicher: solche Sachen nicht mehr online bestellen, sondern in den Laden gehen. Da kann ich vor allem auch hingehen, wann ich Zeit habe und muss mich nicht auf den Postboten bzw. eine Spedition verlassen, die Angaben wie “bitte erst ab 17:00 Uhr liefern” scheinbar grundsätzlich ignorieren.

Sobald ich es habe, werde ich dann aber Berichte dazu schreiben 😉

So, wie versprochen, hier nochmal eine kleine Liste der Shareware Tools, die ich nutze und gewissermaßen liebe 🙂

Textmate (48,75€)
Ein hervorragender Texteditor, der so vieles kann, dass ich es hier gar nicht beschreiben kann. Auf der Textmate Webseite sind viele Screencasts vorhanden, die die Features zeigen, daher solltet ihr euch das Tool mal anschauen.

Little Snitch (29,95$)
Ein kleines, aber sehr hilfreiches Tool, um den Netzwerk Traffic seines Macs im Auge zu behalten. Wenn ein Programm Informationen einer bestimmten Webseite abfragen möchte, erscheint ein Pop-up, mit verschiedenen Optionen. Zum einen kann man diese Verbidung erlauben oder verbieten (und zwar für immer oder nur für die aktuelle Session). Zum anderen kann man noch einschränken, ob sich dies auf den genauen Port und die Webseite, oder allgemein diese URL oder allgemein dieser Port beziehen soll. Ein sehr hilfreiches Tool, um die Verbindung seiner Programme zu kontrollieren.

Things (in der Beta noch frei, später wohl 49$)
Things ist ein interessantes GTD Tool, mit dem man sehr einfach und schnell arbeiten kann. Es befindet sich noch in der Beta Phase, daher sind noch nicht alle Funktionen implementiert, dafür ist es aber auch noch kostenlos (was sich zum finalen Release aber noch ändern wird). Es gibt auch eine iPhone Version des Tools, allerdings besitzt diese auch noch nicht alle Funktionen und kostet daher nur 7,99€ im Appstore.

An sich nutze ich auch noch iWork und finde das Programm großartig, allerdings sehe ich das nicht wirklich als Shareware an, daher erwähne ich es nur kurz.

Ich dachte mir, ich empfehle heute mal ein paar Programme, die ich auf dem Mac ständig nutze. Zuerst beginne ich mit den Freeware Applikationen, die man ohne finanzielles Risiko testen kann.

Quicksilver
Wer es nicht kennt, sollte wirklich schleunigst hier vorbei schauen und es sich herunter laden. Quicksilver ist ein Application launcher und so viel mehr. Mit Hilfe von Plug-ins kann man nicht nur einfach Applikationen damit starten, sondern z.B. auch Kontakte aus dem Adressbuch anschauen oder ihnen direkt Mails schicken, Bookmarks direkt öffnen und andere Sachen. Man benötigt aber ein wenig Eingewöhnungszeit, um wirklich alle Funktionen nutzen zu können (ich bin auch erst gerade dabei, die Details zu lernen).

VLC
Der Videolan Client ist ein genialer Mediaplayer. Ich nutze ihn vor allem für das Abspielen von Videos. Er besitzt einige gute Features, wie diverse Streaming Optionen, direktes Abspielen von ISO Dateien oder Unterstützung von sehr vielen Formaten. Ist auch eine Empfehlung für Windows- oder Linuxuser, da es dieses Tool für mehrere Plattformen gibt.

Adium
Wer auf dem Mac chatten will, kann iChat nutzen oder gleich zur ‘großen Alternative’, Adium, greifen. Dieses Tool sieht nicht nur toll aus, lässt sich gut anpassen, sondern verbindet sich auch mit praktisch allen Diensten, die man sich so vorstellen kann. Das einzige Manko, weshalb ich ab und an immer noch iChat benutze: es werden keine Videofunktionen unterstützt.

Fluid
Ein Tool, um sogenannte SSBs (Site Specific Browsers) zu erstellen und Webapps in ihrer eigenen Instanz mit guter Integration in das OS laufen zu lassen. Genaueres in meinem Post über Fluid.

GimmeSomeTune
Ein sehr hilfreiches Tool für iTunes. Ich habe es so eingestellt, dass es immer zusammen mit iTunes startet. Es hilft mir, meine Lieder mit Albumbildern zu versehen. Wann immer ein Lied abgespielt wird erscheint kurz ein growl-artiges Infofenster mit Künstlername, Titel, Album und Rating. Sollte kein Bild vorhanden sein, wird es automatisch geladen und auch bei den Liedern desselben Albums hinterlegt. Solche Automatismen sind einfach wunderbar 🙂

Dank eines kleinen Tools für den Mac, Fluid, muss man nicht mehr alle interessanten Webapps in einer Instanz mit dem normalen Browser laufen lassen.

Mit Fluid kann man einzelne Applikationen (sogenannte “Site specific browsers”) anlegen, die auf eine Webapp wie z.B. Googlemail oder Backpack zugreifen. Benutzt wird die Renderengine vom Safari, was durchaus gut ist (später mehr dazu).

Der große Vorteil an diesem Verfahren ist, dass jede dieser SSB in einer eigenen Instanz läuft. Sollte also mal der Browser oder eine der SSB abstürzen, ist die andere SSB davon nicht berührt. Außerdem wird eine bessere Integration in den Desktop erzielt. Growl notifications werden unterstützt und vor allem weist man der Applikation dann auch ein Icon zu, so dass es dann für sich alleine genommen im Dock auftaucht und im Falle von Googlemail z.B. die Anzahl ungelesener Nachrichten anzeigt.

Zusätzlich besitzen jedes SSB eine eingeschränkte Möglichkeit zu browsen, so dass Weblinks dann normal mit dem Standardbrowser geöffnet werden. Dies hat bei Backpack zu einem kleinen Problem geführt: ich melde mich bei Backpack mit meiner openid an. Bei der Anmeldung für die openid wird allerdings dann der Browser geöffnet und die Autentifizierung schlägt fehl. Wer solche oder ähnliche Probleme hat, kann sich zum Glück recht einfach behelfen: man öffnet den entsprechenden Link einmal normal im Safari und meldet sich an, da die Cookies scheinbar geteilt werden. Seitdem kann ich mich auch problemlos bei Backpack anmelden.

Wer also viele Webapps nutzt, sollte sich das unbedingt mal anschauen, die Integration in den Desktop macht diese sehr kleine Tool wirklich zu einem Wunderwerk 🙂

Ich selber habe jetzt 5 SSB auf meinem Desktop liegen: Googlemail, Googlecalendar, Googlereader, Googledocs und Backpack (wie man sieht, kann man Fluid sehr gut mit Googleprodukten benutzen 😉 ).

Ein letzter Tipp noch: es gibt bei flickr viele hochauflösende Icons für viele Webapps, die man benutzen sollte. Ansonsten wird das Favicon genutzt, das aber nie in einer brauchbaren Auflösung vorhanden ist.

Wie man hier sehen kann, wird also Diablo 3 endlich kommen. Das Gameplay Video sieht großartig aus: Diablo 2 in schön und besser.

Sehr zum Bedauern meiner Freundin, muss ich dieses Spiel spielen, sobald es erschienen ist. Bis dahin muss ich mich wohl mit Videos und Informationen zufrieden geben 🙂

Ich habe gestern zufällig gesehen, dass meine ATI Radeon 2600 Pro in meinem iMac angeblich kein Quartz Extreme beherrsche. Ein kleiner Blick bei Wikipedia hat mir dann verraten, dass das eigentlich Unsinn ist.

Was ich nicht wusste und auch nirgends wirklich nachlesen konnte: es gibt einen Patch für die 2000er ATI Radeon Serie für Leopard (Mac OSX 10.5.3). Nach der Installation stand auch diese Funktionalität zur Verfügung, ich konnte allerdings bisher noch keine anderen Auswirkungen feststellen.

Man kann sich die Datei hier bei Mediafire herunterladen.

Am Freitag ist meine Kopie von Conan angekommen. Und ich muss sagen, dass ich seitdem häufig in der “Hyboran Age” unterwegs bin und viele Gegner bekämpfe, Maidens befreie und an sich sehr viel Spaß habe. Eine Übersicht von anderen Reviews erhält man wie immer bei Metacritic.

Vorweg muss ich aber noch eine Empfehlung loswerden: tut euch selber einen Gefallen und importiert das Spiel! Die deutsche Version ist mal wieder geschnitten und passt meiner Meinung nach gar nicht zum Conan Universum.

Da wären wir auch schon beim ersten Punkt, der dieses Spiel ausmacht: Brutalität. Man kann nicht verleugnen, dass das Spiel sehr brutal ist. Aber wer Conan kennt, der weiß, dass es stimmig ist (gleich mehr dazu). Auch befreit man im Laufe des Spiels immer wieder Maidens, die dann nur mit einem knappen Lendenschurz bekleidet sehr eindeutig zu verstehen geben, was Conan nun mit einem machen könne.

Das Spielprinzip ist einfach und bekannt: man muss sich Level für Level vor allem durch Gegner kämpfen. Immer wieder sind ein paar kleinere Geschicklichkeitsspiele und Rätsel eingestreut. Es ist meistens relativ gut erkennbar, was man als nächstes machen muss, was der Übersichtlichkeit gut tut.
Dabei erhält man immer wieder Runen, die einem Boni geben. Grüne Runen geben Lebenspunkte zurück, rote Runen kann man für Kombos ausgeben und blaue Runen regenerieren die Kraft für Spezialattacken.

Die Kombos, die man erlernen kann, haben zwei Effekte. Zum einen erlauben sie vielfältige Angriffsoptionen. Zum anderen muss man diese auch beherrschen. Für jede Anwendung erhält man einen bestimmten Prozentsatz der Beherrschung. Bei 100% hat man diese Kombo dann gemeistert und man erhält wieder extra rote Runen, um mehr Kombos zu lernen. Ein sehr schönes Konzept, wie ich finde.
Viele dieser Kombos führen dazu, dass man den Gegner regelrecht in Stücke haut. Ein nettes Extra: wenn man einen Gegner mit einer Kombo tötet, kann es passieren, dass dieser Angriff dann in Slow-Motion zu sehen ist, was dem ganzen einen interessanten Film-Charakter gibt.

Spezialattacken erhält man im Laufe der Geschichte. DIese ist relativ direkt, aber nicht stupide. Für ein Spiel reicht sie meiner Meinung nach vollkommen aus und macht durchaus auch Lust auf mehr.

Im Spiel findet man immer wieder kleinere ‘Geschicklichkeitsübungen’. Auf dem Monitor leuchtet dann kurz auf, welche Taste man drücken oder welchen Stick man wie bewegen muss, um eine besondere Aktion durch zu führen. Das kann sein: eine große Steinkugel in Bewegung setzen, eine Tür öffnen oder auch einen Endgegner mit einem besonderen Schlag angreifen.

Zu den Erfolgen wäre zu sagen: sehr schön! Bis auf zwei Erfolge kann man alle Erfolge im leichten Schwierigkeitsgrad erlangen. Die meisten beziehen sich auch auf Dinge, die man eh im Spiel unternimmt. Für andere muss man halt bestimmte Angriffsarten einfach vermehrt durchführen.

Alles in allem macht das Spiel sehr viel Spaß und ist für zwischendurch wirklich spielenswert! Ich habe schon lange nicht mehr so viel Spaß bei einem Spiel gehabt.

So, zu der Liste meiner Gadgets, über die ich hier berichten könnte, wird sich bald das neue iPhone 3G gesellen.

Ich habe mir das 8GB Modell bestellt und wenn alles gut geht, ist es am 11.07. in meinem Besitz.

Vorbei sind die Zeiten, wo ich mich mit der Synchronisation meiner Handy Daten (in erster Linie mein Adressbuch) und dem Mac plagen musste. Vorbei die Zeiten, wo ich mit GPRS Datenverbindungen aufbauen musste.

Ich erwarte mir den Umstieg von einem Windows Mobile 5.0 Gerät zum iPhone ähnlich spektakulär wie mein Umstieg von Windows auf Mac OSX. Und ich hoffe, dass ich mir dann auch immer wieder Zeit nehme, um von meinen Erfahrungen zu berichten.

Ich habe schon oft Unterhaltungen mit anderen geführt, die der Meinung waren, dass Tags an sich überflüssig sein. Alles, was man so braucht, könne man auch in einer hierarchischen Struktur abbilden.

Natürlich ist es jedem selbst überlassen, ob er damit zurecht kommt oder nicht, aber hierarchische Strukturen stoßen schnell an ihre Grenzen.

Gehen wir dazu mal auf die Dateiebene. Die allermeisten nutzen heute immer noch die sehr alte Methode der Einsortierung mittels Ordnerstrukturen. Wir haben uns an diese Denkweise gewöhnt und sehen diese daher als gut und funktionierend an. Ich muss aber leider immer wieder feststellen, dass diese nur ungenügende Kategorisierungsoptionen bietet.

Hier ein Beispiel. Wenn man nur eine Ordnerstruktur zum Kategorisieren nimmt, dann hätte man vielleicht einen Ordner für “Dokumente”, wo es einen Unterordner “Rechnungen” gibt, in dem alle Rechnungen abgelegt werden. Ich z.B. bestelle häufig bei Amazon, daher würde es Sinn machen, einen weiteren Unterordner “Amazon” anzulegen. Soweit so gut.
Jetzt kommt aber das Problem: was ist, wenn ich gerne meine Einkäufe weiter aufteilen möchte. Ich will dadurch sehen können, wieviel ich in einem Monat für DVDs ausgegeben habe. Klar, ich kann natürlich einen weiteren Unterordner “DVDs” anlegen. Aber was, wenn ich nicht nur bei Amazon bestelle, sondern auch noch woanders? Dann hätte ich neben dem “Amazon” Ordner noch einen anderen Ordner, in dem ebenfalls ein “DVDs” Ordner liegt. Um die Ausgaben für alle DVDs zu erhalten, müsste ich jetzt schon eher umständlich in beiden Ordnern nachschauen.

Mit Tags wäre das einfacher. Ich könnte die Ordnerstruktur beibehalten und den Rechnungen in den “DVDs” Unterordnern den Tag “DVDs” und “Rechnungen” geben. Schon hätte ich über eine Suche nach diesen beiden Tags eine zentrale Übersicht über meine Rechnungen, bei denen ich DVDs gekauft habe.

Ein weiteres Beispiel, dass ich noch gravierender finde: Es gibt eine Datei, die mehreren ‘Kategorien’ zugeordnet ist. Wenn man nur Ordner benutzt, kann es schnell vorkommen, dass man eine Datei entweder doppelt auf der Festplatte ablegen müsste oder sich merken müsste, dass die Datei dann nur bei Kategorie A und nicht bei Kategorie B zu finden ist. Für jemanden wie mich, der eher vergesslich ist, absolut keine Lösung. Als Beispiel sei hier mal wieder Amazon genannt. Ich habe einen Artikel bestellt und festgestellt, dass ich ihn doch nicht haben will. Also wird er zurückgeschickt.
Ich brauche eine Info, dass die Rechnung damit ungültig ist. Aber das Dokument ist ja nicht wirklich eine Rechnung, daher sollte die Datei eigentlich noch woanders liegen. Oder halt nur im Ordner “Rechnungen” und nicht im Ordner “Retour”.
Mit Hilfe von Tags wäre es hier ziemlich egal, wo die Datei liegt, da man nur über Tags sucht und so die Zuordnung auch wieder findet.

Tags sind also etwas sehr sinnvolles. Nur wie nutzen? Windows und Mac OSX haben Unterstützung dafür eingebaut. Bei Windows kann man über die Eigenschaften einer Datei Stichwörter vergeben und beim Mac sind es die Spotlight Kommentare. Die Suche unter Windows ist mehr als unzureichend, die Spoptlight Suche ist da schon deutlich besser, aber immer noch nicht der Weisheit letzter Schluss.

Ich habe für Windows kein Tool gefunden, das mit den Stichwörtern arbeiten würde. Unter dem Mac gibt es ein hervorragendes Tool, das ich gerade noch teste: Leap. Einen ausführlichen Test werde ich später verfassen, wenn ich ein wenig mehr Erfahrung gesammelt habe.

So, nach langem der Versuch und eine Art Versprechen, wieder mehr zu schreiben. Da ich mich im Augenblick technisch gesehen vor allem mit dem Mac befasse, habe ich auch eine neue Rubrik eingefügt.

Hier sollen dann meine Meinungen zu Produkten rund um den Mac (Hardware sowie Software), Tipps & Tricks und was sonst noch alles zum ‘Lifestyle’ des Macs gehört.

Ich fange mal mit einer ganz interessanten Seite an: http://osx.iusethis.com

Dort kann man sehr leicht angeben, welche OSX Software man benutzt bzw. ‘liebt’. Über eine Art Profilseite kann man dann der Öffentlichkeit diese Programme präsentieren (meine Liste findet ihr: http://osx.iusethis.com/iconbonanza/ijiro). Ein weiteres nettes Gimmick ist die Möglichkeit, die geliebten Programme auch in seinem Facebook Profil anzuzeigen.