Nachdem ich es damals schon mal mit einem Windows Laptop probiert habe und kläglichst gescheitert bin, habe ich den Sprung in eine komplett mobile Computing Welt nun mit meinem neuen MacBook Pro endgültig durchgeführt.

Ich habe mich für die 13″ Variante entschieden (http://store.apple.com/de/configure/MC700D/A?mco=MjEyOTY5Nzc), da ich damit mobiler als mit den größeren Varianten bin. Es gab nur ein Upgrade bisher, ich habe 8GB RAM einbauen lassen. Die SSD kommt noch.

Meine mobile Computing Riege besteht damit aus einem MacBook Pro, einem iPad 2 und einem iPhone 4. Die drei Geräte ergänzen sich einfach hervorragend, so dass meine Erfahrung in dem Bereich ganz anders als in der Windows Welt damals ist.
Warum habe ich mir ein MacBook Pro gekauft? Na ja, die Begründung ist sehr simpel: mein iMac war drei Jahre alt und für die Steuererklärung brauchte ich einen neuen Computer 🙂

Nach langer Überlegung, in welche Richtung ich gehen möchte, habe ich mich dazu entschieden, überall auf meine gewohnte Umgebung und volle Leistung zurückgreifen zu können. Und das geht eigentlich nur, wenn ein Laptop das Hauptarbeitsgerät ist. Daher war die Entscheidung, ein MacBook Pro zu kaufen nur der eine Teil, der andere, immer noch sehr wichtige Teil, mein iMac direkt zu verkaufen.

Somit besitze ich nur noch das MacBook und muss es nutzen. Damals hatte ich meinen Desktoprechner nicht aufgegeben, weswegen mein Windows Laptop immer nur ein Nebenschauplatz war.

Vielleicht noch eine kleine Liste von Pros und Contras, die ich bisher (nach etwa einem Monat) fest gestellt habe.

Contra:

  • Weniger Grafikleistung, daher für Spiele praktisch nicht geeignet (was aber beabsichtigt war)
  • Keine ergonomische Tastatur, wobei ich mich langsam an die normale Tastatur gewöhne
  • Weniger Anschlüsse am Gerät (und mit dem Thunderbolt Anschluss kann ich noch nichts anfangen)
  • Auflösung ist nicht ganz so hoch

Pro:

  • Mobil (merke ich im Augenblick sehr, da ich mal im Sessel sitze, mal am Schreibtisch, mal am Schrank)
  • Sehr gut verarbeitet, das Gerät ist flüsterleise (außer ich schaue ein Flash-Video an) und funktioniert einwandfrei
  • Das Trackpad ist grandios (mehr darüber in einem eigenen Blogpost)
  • Unglaubliche Akkulaufzeit 🙂

Das einzige, was meine Experience jetzt noch verbessern wird, ist die SSD, die ich noch einbauen werde. Aber erstmal genieße ich auch so den Vorteil von meinem neuen MacBook und bin gespannt, wie viele Blogposts ich mit dessen Hilfe noch verzapfen werde 😉

Wie angekündigt hier nun der kleine Bericht über mein Sammlungsverwaltungstool.

Ich muss es so nennen, weil ich damit mehr als nur meine DVDs verwalte. Ich habe damals nach einem Tool gesucht, mit dem ich einfach und bequem alle meine DVDs eintragen kann.

Da ich damals schon meinen iMac hatte, habe ich auch direkt nach einer Lösung gesucht, bei der ich die eingebaute Kamera nutzen kann. Und da hatte sich Delicious Library 2 von der Firma Delicious Monster.

Dieses Tool hatte damals die Möglichkeit geboten, den Barcode von Artikeln über die eingebaute Kamera einzuscannen und automatisch bei Amazon danach zu suchen. Das Besondere daran war, dass man nicht nur in einem Land, sondern in verschiedenen nachschlagen kann, was für mich wichtig ist, weil ich sowohl bei amazon.de als auch bei amazon.co.uk regelmäßig bestelle.

Beim letzten Update wurde dann diese Funktion auch nochmals verbessert, so dass ich momentan eigentlich 98% meiner Artikel (DVDs, Bücher und Spiele für meine Xbox 360) eingescannt einfügen kann.

Um mal einen kleinen Überblick zu verschaffen, hier ein Screenshot des Tools.

Delicious Library 2

Man kann dort ganz gut ein paar weitere Features erkennen, die mir sehr gut gefallen. Zum einen finde ich die Ansicht wirklich schön gelöst. Natürlich gibt es auch einen normalen Listenmodus, aber in diesem Modus wird das Cover (welches beim Anlegen von Amazon heruntergeladen wird) schön angezeigt.

Auf der rechten Seite findet man detaillierte Informationen, alle von Amazon geliefert (auch Rezensionen kann man sich anschauen, was aber meiner Meinung nach ein wenig überflüssig ist). Wenn man aber selber auch noch Hand anlegen möchte, kann man die Daten jederzeit auch ändern bzw. erweitern.

Auf der linken Seite findet man die sogenannten “Shellves”, oder “Regale”. Dabei gibt es die Voreingestellten, die sich vom Medientyp des Artikels ableiten. Und im Mac Universum ja allseits bekannt: die “smart shelves”. Diese bilden eine Art verdichtete Sicht auf die Sammlung dar. Die Kriterien, nach denen verdichtet wird, kann man selber zusammen stellen. So habe ich z.B. ein Regal, das mir alle BluRays anzeigt (hier frage ich den Medientyp ab), bei einem anderen wird das Genre abgefragt, um alle TV Serien anzuzeigen.

Und zu guter letzt noch eine weitere Sache, die mir ganz gut gefällt. Es gibt zwei Möglichkeiten, diese Sammlung auch zu nutzen bzw. zu präsentieren. Zum einen habe ich eine App für’s iPhone, damit ich auch unterwegs immer weiß, was ich schon besitze und nichts doppelt kaufe.

Zum anderen bietet das Tool einen Export an. Ich habe die gesamte Sammlung mal exportiert und dabei ein vorhandenes Template benutzt und daher ist meine Sammlung jetzt auch online hier einsehbar: http://www.technophilia.de/sammlung/

Ich kann jedem, der ein Verwaltungstool sucht, das einfach zu bedienen ist, gut Barcodes scannen kann und noch dazu ganz hübsch aussieht, nur wärmstens Delicious Library 2 empfehlen. Der Kostenpunkt aktuell: 40$.

Tag Tool ist ein kleines Hilfsmittel, das einem hilft mit Tags zu arbeiten. Es installiert sich in einen Ordner, in dem dann kleinere Apps hinterlegt werden (eine für jeden Tag). Man kann dann Dateien per Drag & Drop auf solch eine App ziehen, die dann mit dem entsprechenden Tag versehen werden.
Um einen neuen Tag anzulegen gibt es ein Programm namens “New Tag”.

Und ein Ausführen der App führt dann dazu, dass eine gespeicherte Suche für diesen Tag gestartet wird.

Und der Clou: es arbeitet so, dass auch andere Programme damit arbeiten können. Es hinterlegt Spotlight Kommentare, die von jedem anderen Programm gelesen werden können. Es unterstützt sogar die Nomenklatur verschiedener Programme (z.B. Leap), so dass die Tags also auch noch speziell abgelegt werden können.

Insgesamt finde ich das Tool durchaus sehr hilfreich. Es ersetzt halt den Finder nicht, aber hilft die Arbeit mit dem Finder und Tags. Und da es kostenlos ist, würde ich jedem mit einem Mac empfehlen, sich das Tool anzuschauen.

Seit gestern musste ich mich um eine Lösung kümmern, mit der ich multimediale Inhalte von meinem Mac auf die Xbox360 freigeben kann.

Der Hintergrund: mein aktuelles Setup zu Hause sieht so aus, dass mein Beamer über Component Video angesteuert wird. Die Xbox360 geht in meinen AV Receiver, von dem aus dann ein zweites (langes) Kabel zum Beamer führt. Mit einem Zusatzstecker kann ich auch Component Video über den Mac ausgeben, allerdings ist nur ein Ausgang für diesen Stecker vorhanden und den nimmt eigentlich mein zweiter Monitor in Anspruch.

Ich hatte also die Wahl, mir einen Zusatzstecker und ein weiteres Komponentenkabel zu kaufen und dann hinterher immer zwischen zweitem Monitor und Beamer umstecken zu müssen. Oder aber meine Medien für die Xbox360 freigeben und den Beamer weiterhin darüber zu bedienen.

Ich habe mich für letzteres entschieden und dabei Connect360 entdeckt. Ein kleines Tool, das sich als Prefpane in die Systemeinstellungen einnistet. Dort kann ich dann die Freigabe von iTunes, iPhoto und einem Movie Ordner einrichten. Leider kann ich nur einen Movie Ordner freigeben, aber wenn man alles zentral ablegt, sollte das kein Hindernis sein.

Man sollte übrigens dringend eine neuere Version nutzen, denn ab Version 3.2 unterstützt das Tool auch die Änderungen des letzten Fall Updates, so dass DIVX auch abgespielt werden kann.

Ich bin bisher sehr begeistert von dieser Lösung, die auch auf Anhieb funktioniert hat. Die Prefpane installieren, Ordner auswählen, Freigabe starten und schon konnte ich auf der Xbox360 meine Medien abspielen. Und das für gerade einmal 20$ (rund 14€).

Tja, letzte Woche Samstag kam das Paket an, mit dem ich endlich mein iPhone in Besitz hätte nehmen können. Aber leider hatte ich bei der Anmeldung die Dropdownbox mit der Voreinstellung “Deutschland” nicht als Staatsangehörigkeit interpretiert (und die Überschrift habe ich natürlich auch überlesen), von daher ist es direkt wieder zurück gegangen, als ich meinen italienischen Reisepass vorgezeigt hatte.

Nun ist es leider so, dass die Änderung der Nationalität nicht einfach zu ändern ist, sondern zur Stornierung der alten Bestellung und einer Neubestellung führt. Was mich halt leider auf die Warteliste setzt.

Also daher kein iPhone aber viel Frust über T-Mobile. Und eine Erfahrung reicher: solche Sachen nicht mehr online bestellen, sondern in den Laden gehen. Da kann ich vor allem auch hingehen, wann ich Zeit habe und muss mich nicht auf den Postboten bzw. eine Spedition verlassen, die Angaben wie “bitte erst ab 17:00 Uhr liefern” scheinbar grundsätzlich ignorieren.

Sobald ich es habe, werde ich dann aber Berichte dazu schreiben 😉

So, wie versprochen, hier nochmal eine kleine Liste der Shareware Tools, die ich nutze und gewissermaßen liebe 🙂

Textmate (48,75€)
Ein hervorragender Texteditor, der so vieles kann, dass ich es hier gar nicht beschreiben kann. Auf der Textmate Webseite sind viele Screencasts vorhanden, die die Features zeigen, daher solltet ihr euch das Tool mal anschauen.

Little Snitch (29,95$)
Ein kleines, aber sehr hilfreiches Tool, um den Netzwerk Traffic seines Macs im Auge zu behalten. Wenn ein Programm Informationen einer bestimmten Webseite abfragen möchte, erscheint ein Pop-up, mit verschiedenen Optionen. Zum einen kann man diese Verbidung erlauben oder verbieten (und zwar für immer oder nur für die aktuelle Session). Zum anderen kann man noch einschränken, ob sich dies auf den genauen Port und die Webseite, oder allgemein diese URL oder allgemein dieser Port beziehen soll. Ein sehr hilfreiches Tool, um die Verbindung seiner Programme zu kontrollieren.

Things (in der Beta noch frei, später wohl 49$)
Things ist ein interessantes GTD Tool, mit dem man sehr einfach und schnell arbeiten kann. Es befindet sich noch in der Beta Phase, daher sind noch nicht alle Funktionen implementiert, dafür ist es aber auch noch kostenlos (was sich zum finalen Release aber noch ändern wird). Es gibt auch eine iPhone Version des Tools, allerdings besitzt diese auch noch nicht alle Funktionen und kostet daher nur 7,99€ im Appstore.

An sich nutze ich auch noch iWork und finde das Programm großartig, allerdings sehe ich das nicht wirklich als Shareware an, daher erwähne ich es nur kurz.

Ich dachte mir, ich empfehle heute mal ein paar Programme, die ich auf dem Mac ständig nutze. Zuerst beginne ich mit den Freeware Applikationen, die man ohne finanzielles Risiko testen kann.

Quicksilver
Wer es nicht kennt, sollte wirklich schleunigst hier vorbei schauen und es sich herunter laden. Quicksilver ist ein Application launcher und so viel mehr. Mit Hilfe von Plug-ins kann man nicht nur einfach Applikationen damit starten, sondern z.B. auch Kontakte aus dem Adressbuch anschauen oder ihnen direkt Mails schicken, Bookmarks direkt öffnen und andere Sachen. Man benötigt aber ein wenig Eingewöhnungszeit, um wirklich alle Funktionen nutzen zu können (ich bin auch erst gerade dabei, die Details zu lernen).

VLC
Der Videolan Client ist ein genialer Mediaplayer. Ich nutze ihn vor allem für das Abspielen von Videos. Er besitzt einige gute Features, wie diverse Streaming Optionen, direktes Abspielen von ISO Dateien oder Unterstützung von sehr vielen Formaten. Ist auch eine Empfehlung für Windows- oder Linuxuser, da es dieses Tool für mehrere Plattformen gibt.

Adium
Wer auf dem Mac chatten will, kann iChat nutzen oder gleich zur ‘großen Alternative’, Adium, greifen. Dieses Tool sieht nicht nur toll aus, lässt sich gut anpassen, sondern verbindet sich auch mit praktisch allen Diensten, die man sich so vorstellen kann. Das einzige Manko, weshalb ich ab und an immer noch iChat benutze: es werden keine Videofunktionen unterstützt.

Fluid
Ein Tool, um sogenannte SSBs (Site Specific Browsers) zu erstellen und Webapps in ihrer eigenen Instanz mit guter Integration in das OS laufen zu lassen. Genaueres in meinem Post über Fluid.

GimmeSomeTune
Ein sehr hilfreiches Tool für iTunes. Ich habe es so eingestellt, dass es immer zusammen mit iTunes startet. Es hilft mir, meine Lieder mit Albumbildern zu versehen. Wann immer ein Lied abgespielt wird erscheint kurz ein growl-artiges Infofenster mit Künstlername, Titel, Album und Rating. Sollte kein Bild vorhanden sein, wird es automatisch geladen und auch bei den Liedern desselben Albums hinterlegt. Solche Automatismen sind einfach wunderbar 🙂

Dank eines kleinen Tools für den Mac, Fluid, muss man nicht mehr alle interessanten Webapps in einer Instanz mit dem normalen Browser laufen lassen.

Mit Fluid kann man einzelne Applikationen (sogenannte “Site specific browsers”) anlegen, die auf eine Webapp wie z.B. Googlemail oder Backpack zugreifen. Benutzt wird die Renderengine vom Safari, was durchaus gut ist (später mehr dazu).

Der große Vorteil an diesem Verfahren ist, dass jede dieser SSB in einer eigenen Instanz läuft. Sollte also mal der Browser oder eine der SSB abstürzen, ist die andere SSB davon nicht berührt. Außerdem wird eine bessere Integration in den Desktop erzielt. Growl notifications werden unterstützt und vor allem weist man der Applikation dann auch ein Icon zu, so dass es dann für sich alleine genommen im Dock auftaucht und im Falle von Googlemail z.B. die Anzahl ungelesener Nachrichten anzeigt.

Zusätzlich besitzen jedes SSB eine eingeschränkte Möglichkeit zu browsen, so dass Weblinks dann normal mit dem Standardbrowser geöffnet werden. Dies hat bei Backpack zu einem kleinen Problem geführt: ich melde mich bei Backpack mit meiner openid an. Bei der Anmeldung für die openid wird allerdings dann der Browser geöffnet und die Autentifizierung schlägt fehl. Wer solche oder ähnliche Probleme hat, kann sich zum Glück recht einfach behelfen: man öffnet den entsprechenden Link einmal normal im Safari und meldet sich an, da die Cookies scheinbar geteilt werden. Seitdem kann ich mich auch problemlos bei Backpack anmelden.

Wer also viele Webapps nutzt, sollte sich das unbedingt mal anschauen, die Integration in den Desktop macht diese sehr kleine Tool wirklich zu einem Wunderwerk 🙂

Ich selber habe jetzt 5 SSB auf meinem Desktop liegen: Googlemail, Googlecalendar, Googlereader, Googledocs und Backpack (wie man sieht, kann man Fluid sehr gut mit Googleprodukten benutzen 😉 ).

Ein letzter Tipp noch: es gibt bei flickr viele hochauflösende Icons für viele Webapps, die man benutzen sollte. Ansonsten wird das Favicon genutzt, das aber nie in einer brauchbaren Auflösung vorhanden ist.

Ich habe gestern zufällig gesehen, dass meine ATI Radeon 2600 Pro in meinem iMac angeblich kein Quartz Extreme beherrsche. Ein kleiner Blick bei Wikipedia hat mir dann verraten, dass das eigentlich Unsinn ist.

Was ich nicht wusste und auch nirgends wirklich nachlesen konnte: es gibt einen Patch für die 2000er ATI Radeon Serie für Leopard (Mac OSX 10.5.3). Nach der Installation stand auch diese Funktionalität zur Verfügung, ich konnte allerdings bisher noch keine anderen Auswirkungen feststellen.

Man kann sich die Datei hier bei Mediafire herunterladen.

So, zu der Liste meiner Gadgets, über die ich hier berichten könnte, wird sich bald das neue iPhone 3G gesellen.

Ich habe mir das 8GB Modell bestellt und wenn alles gut geht, ist es am 11.07. in meinem Besitz.

Vorbei sind die Zeiten, wo ich mich mit der Synchronisation meiner Handy Daten (in erster Linie mein Adressbuch) und dem Mac plagen musste. Vorbei die Zeiten, wo ich mit GPRS Datenverbindungen aufbauen musste.

Ich erwarte mir den Umstieg von einem Windows Mobile 5.0 Gerät zum iPhone ähnlich spektakulär wie mein Umstieg von Windows auf Mac OSX. Und ich hoffe, dass ich mir dann auch immer wieder Zeit nehme, um von meinen Erfahrungen zu berichten.