Ich bin heute auf ein Projekt gestoßen, dass wirklich sehr interessant aussieht: Cairo, eine alternative Shell für Windows.

Noch befindet sich das Projekt im Alpha Stadium und ist zum Testen nicht für die Öffentlichkeit freigegeben. Aber man kann auf ihrer Seite ein paar Screenshots sehen und hoffentlich auch bald die Features Liste.

Ich bin ein Fan von Alternativen für die Windowsshell, bin bisher aber noch auf kein wirklich perfektes Tool gestoßen. Vielversprechend sieht Cairo auf jeden Fall aus, bin daher sehr gespannt auf die Dinge, die da noch kommen werden 🙂

Ich habe jetzt mehrere Dokumente mit Googledocs angelegt und bisher kann ich mich nicht beklagen. Eine Office Suite kann es zwar (noch) nicht komplett ersetzen, aber für schnelles Bearbeiten von Dokumenten reicht es vollkommen.

Allerdings ist mir eine Sache aufgefallen, die ich einfach nicht nachvollziehen kann. Die einzige Möglichkeit, das Dokument per Mail zu verschicken: freigeben und als Link verschicken. Aber warum ist es nicht möglich, das Dokument automatisch an eine Mail zu hängen?

Wenn ich nichts übersehen habe, dann kann man das nur, indem man die Datei exportiert, auf dem Rechner lokal speichert und dann per Gmail verschickt. Das kann meiner Meinung nach keine Lösung für zwei Produkte vom selben Hersteller sein, gerade wenn wir von Google reden.

Falls jemand eine Lösung dafür kennt, die ich nur übersehen habe, bitte schreibt mir. Wenn nicht, dann möchte ich, dass dieses Feature ganz nach oben auf der kommenden Featureliste wandert 🙂

Bei meiner letzten Neuinstallation von Windows gab es einen Punkt, der mich wirklich begeistert hat: der Mailverkehr konnte direkt weitergehen, da ich Google Mail nutze und nichts installieren musste.

Seitdem versuche ich möglichst viele Applikationen ins Internet zu verlagern. Und für eine interessante Bildbearbeitungssuite habe ich einen Betaaccount bekommen: http://a.viary.com/

Ich habe erstmal ein wenig mit Phoenix, dem Image Editor, gespielt und muss sagen: mir gefällt, was ich sehe. Allerdings muss sich noch zeigen, wie das Programm dann unter echten Bedingungen funktioniert (am Wochenende werde ich wohl Gelegenheit dazu haben).

Und ich kann fünf (5) Invites versenden, sollte also jemand Interesse haben, soll er mir bitte eine Mail schicken.

Unter der Adresse http://www.cayra.net/ kann man sich ein interessantes Brainstorming tool namens Cayra kostenlos herunterladen.

Was das Tool für mich persönlich interessant macht: es ist mit WPF realisiert worden. Optisch sieht es daher wirklich gut aus und solch ein Brainstorming tool sollte eigentlich jeder mal auf dem Computer installiert haben, um schnell Zusammenhänge visualisieren zu können (gute Beispiele dafür gibt es in der Screenshotgallerie: http://www.cayra.net/screenshots ).

Gestern habe ich den ‘großen’ Schritt gewagt und habe Windows Vista Home Premium auf meinem Desktop PC installiert. Ich hatte mich bisher wegen der negativen Berichte vieler Leute gescheut, aber immer mehr Leute können mit Vista arbeiten, also dachte ich mir, ich wage die Installation. Bereut habe ich es bisher eigentlich nicht.

Erstmal die positiven Dinge: die Installation (war ein Update auf ein frisch installiertes System) verlief reibungslos ab. Viele Einstellungen wurden automatisch eingestellt, was ich gut fand (z.B. ist er direkt auf meine 1280×1024 Auflösung gegangen). Zuallererst wurden natürlich Updates installiert, danach standen dann aber alle fertig angeschlossenen Hardware Komponenten zur Verfügung.
Optisch sieht die Aero Oberfläche auch sehr gut aus, die ganzen Effekte laufen ziemlich geschmeidig (trotz meines ‘relativ alten’ Athlon64 3200+ Prozessors).

Dann Dinge, zu denen ich relativ neutral stehe: Die Ordnerstrukturen. Ich war am Anfang verwirrt, warum Programme, die ich installieren wollte, den Standardordner “C:\Program Files\…” gefunden hatten. Bei den ersten vier oder fünf Programmen habe ich das dann immer in “C:\Programme\…” umgeändert. Dann kam die Erkenntnis (dank Totalcommander): Der Ordner auf der Festplatte heißt wirklich so, nur wird er von Vista im Explorer als “C:\Programme\” angezeigt (was vor allem dann verwirrend ist, wenn man wie ich solch einen Ordner wirklich angelegt hat und dann auf der Festplatte zweimal den scheinbar gleichen Ordner findet). Das gleiche Spiel erkennt man bei den ‘Eigenen Dateien’, wo z.B. der Ordner “Dokumente” auf der Fesplatte unter dem Namen “Documents” abgelegt wird.
Man sollte den User darauf hinweisen, aber wenn man es einmal weiß, dann ist das meiner Meinung nach nicht weiter tragisch.

Die Dinge, die ich schlecht fand: Die Benutzerkontensteuerung ist vor allem für die Installation mehrerer Programme ein absolutes Grauen! Jedesmal, wenn man ein Programm installieren will, muss man diese Intention nicht nur mit dem Ausführen der Datei Kund tun, sondern Vista immer noch brav erzählen, dass man definitiv fortfahren soll. Vielleicht schalte ich das später wieder an, aus Sicherheitsgründen, aber so muss ich erstmal sagen, dass es einfach eine Unart ist und jeder direkt ausschalten sollte!

Ich werde im Laufe der Zeit noch mehr Berichte dazu schreiben, aber im Augenblick gewöhne ich mich noch an das neue Windows, muss aber sagen, dass ich bisher sehr zufrieden bin. Guter Schritt nach vorne.