Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich das herausgefunden hatte.

Ich besitze einen Canon CanoScan 4200f Flachbettscanner mit dem ich eigentlich sehr zufrieden bin. Die Qualität der Scans ist gut, die Geschwindigkeit auch und die mitgelieferte Software bietet alles was man braucht.

Wenn da nicht diese Fehlermeldung wäre, die ab einem bestimmten Zeitpunkt immer beim Scannen auftrat:

Fehlermeldung des Scanners

Toolbox neustarten, Treiber neu installieren, Toolbox neu installieren, neuere Version herunterladen, etc. Hat alles nichts genutzt. An meinem Notebook hat der Scanner auch einwandfrei funktioniert, ein Hardwareproblem war es also auch nicht. Ich hatte den Fehler auch schon früher mal bekommen, als einzige Lösung allerdings nur die Neuinstallation des Systems gefunden.

Vor ein paar Wochen trat der Fehler dann wieder auf und diesmal hatte ich genug. Nach langer Suche bin ich durch Zufall auf einen Forumsbeitrag gestoßen, der vorschlug, dass die PATH Umgebungsvariable zu lang sein könnte und der Treiber deswegen spinnt. Mein erster Gedanke war “So ein Blödsinn, was sollte denn die Variable mit dem Treiber zu tun haben?”. Aber was solls, seitdem man nicht mehr wie bei Windows XP den Rechner neustarten muss um die Änderung zu testen, kann man das ja schnell prüfen. Mein Ergebnis: Der Treiber meines Scanners hat tatsächlich ein Problem damit, wenn die PATH Variable zu lang ist! Wie kann das bitteschön sein?

Mit dieser PATH Variable funktioniert der Scanner einwandfrei:

C:\Program Files (x86)\MiKTeX 2.8\miktex\bin;%CommonProgramFiles%\Microsoft Shared\Windows Live;C:\Program Files (x86)\PC Connectivity Solution\;%SystemRoot%\system32;%SystemRoot%;%SystemRoot%\System32\Wbem;%SYSTEMROOT%\System32\WindowsPowerShell\v1.0\;C:\Program Files (x86)\Microsoft SQL Server\100\Tools\Binn\;C:\Program Files\Microsoft SQL Server\100\Tools\Binn\;C:\Program Files\Microsoft SQL Server\100\DTS\Binn\;C:\Program Files (x86)\Microsoft SQL Server\100\Tools\Binn\VSShell\Common7\IDE\;C:\Program Files (x86)\Microsoft SQL Server\100\DTS\Binn\;C:\Program Files\TortoiseSVN\bin;C:\Program Files (x86)\Common Files\Roxio Shared\9.0\DLLShared\;C:\Program Files\gs\gs8.64\bin;D:\Programme\android-sdk_r04-windows;C:\Java\jdk1.6.0_21\bin;C:\Program Files (x86)\Mercurial\;C:\Program Files (x86)\TortoiseHg\;

815 Zeichen lang und mit wenigen Ausnahmen gehören die Einträge auch alle zu Programmen die ich zur Zeit benutze. Sobald ich aber ein neues Programm installiere, das sich in der Variable verewigt, verweigert der Scanner seinen Dienst. Vor zwei Tagen habe ich zum Beispiel Graphviz installiert, was die Länge der Variable durch diesen Eintrag

C:\Program Files (x86)\Graphviz2.26.3\bin

auf 856 Zeichen vergrößert hat.

Da der Scanner schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, ist nicht mit einer neuen Version des Treibers und der Toolbox zu rechnen. Also bleibt mir im Moment nur die Variable im Auge zu behalten und im Notfall vor dem Scannen ein paar Einträge auszuschneiden und sie hinterher wieder einzufügen. Keine besonders befriedigende Lösung.

In den letzten Tagen habe ich ein wenig an einer neuen Anwendung programmiert. Teil davon ist ein Baum in dem eine Hierarchie von Tags abgebildet ist und eine Liste mit Dateien, denen man n Tags zuweisen kann. Nach Dateien soll man über diese Tag-Hierarchie suchen können. Da sich nach einer anfänglichen Konfiguration die Tag-Hierarchie nicht mehr großartig ändert, habe ich mich für das Nested-Set Datenmodell zum Speichern in der Datenbank entschieden.

Die Tabellenstruktur des Baums, der Dateien und der Zuordnungstabelle sieht in etwa so aus:

Nodes { id, lft, rgt, parentId }
FileNodes { id, nodeId, fileId }
Files { id, name }

Im Tag-Baum will ich neben dem Namen des Tags auch die Anzahl der Dateien anzeigen, denen dieser Tag zugeordnet ist. Dabei dürfen natürlich Dateien in der Hierarchie nicht doppelt gezählt werden. Mit diesem Beispiel hier würde ich also für die Knoten folgendes Ergebnis bekommen ([Knoten]: Anzahl):
[1]: 5, [2]: 4, [3]: 3, [4]: 1, [5]: 2, [6]: 2

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Tag Tool ist ein kleines Hilfsmittel, das einem hilft mit Tags zu arbeiten. Es installiert sich in einen Ordner, in dem dann kleinere Apps hinterlegt werden (eine für jeden Tag). Man kann dann Dateien per Drag & Drop auf solch eine App ziehen, die dann mit dem entsprechenden Tag versehen werden.
Um einen neuen Tag anzulegen gibt es ein Programm namens “New Tag”.

Und ein Ausführen der App führt dann dazu, dass eine gespeicherte Suche für diesen Tag gestartet wird.

Und der Clou: es arbeitet so, dass auch andere Programme damit arbeiten können. Es hinterlegt Spotlight Kommentare, die von jedem anderen Programm gelesen werden können. Es unterstützt sogar die Nomenklatur verschiedener Programme (z.B. Leap), so dass die Tags also auch noch speziell abgelegt werden können.

Insgesamt finde ich das Tool durchaus sehr hilfreich. Es ersetzt halt den Finder nicht, aber hilft die Arbeit mit dem Finder und Tags. Und da es kostenlos ist, würde ich jedem mit einem Mac empfehlen, sich das Tool anzuschauen.

Seit gestern musste ich mich um eine Lösung kümmern, mit der ich multimediale Inhalte von meinem Mac auf die Xbox360 freigeben kann.

Der Hintergrund: mein aktuelles Setup zu Hause sieht so aus, dass mein Beamer über Component Video angesteuert wird. Die Xbox360 geht in meinen AV Receiver, von dem aus dann ein zweites (langes) Kabel zum Beamer führt. Mit einem Zusatzstecker kann ich auch Component Video über den Mac ausgeben, allerdings ist nur ein Ausgang für diesen Stecker vorhanden und den nimmt eigentlich mein zweiter Monitor in Anspruch.

Ich hatte also die Wahl, mir einen Zusatzstecker und ein weiteres Komponentenkabel zu kaufen und dann hinterher immer zwischen zweitem Monitor und Beamer umstecken zu müssen. Oder aber meine Medien für die Xbox360 freigeben und den Beamer weiterhin darüber zu bedienen.

Ich habe mich für letzteres entschieden und dabei Connect360 entdeckt. Ein kleines Tool, das sich als Prefpane in die Systemeinstellungen einnistet. Dort kann ich dann die Freigabe von iTunes, iPhoto und einem Movie Ordner einrichten. Leider kann ich nur einen Movie Ordner freigeben, aber wenn man alles zentral ablegt, sollte das kein Hindernis sein.

Man sollte übrigens dringend eine neuere Version nutzen, denn ab Version 3.2 unterstützt das Tool auch die Änderungen des letzten Fall Updates, so dass DIVX auch abgespielt werden kann.

Ich bin bisher sehr begeistert von dieser Lösung, die auch auf Anhieb funktioniert hat. Die Prefpane installieren, Ordner auswählen, Freigabe starten und schon konnte ich auf der Xbox360 meine Medien abspielen. Und das für gerade einmal 20$ (rund 14€).

Tja, letzte Woche Samstag kam das Paket an, mit dem ich endlich mein iPhone in Besitz hätte nehmen können. Aber leider hatte ich bei der Anmeldung die Dropdownbox mit der Voreinstellung “Deutschland” nicht als Staatsangehörigkeit interpretiert (und die Überschrift habe ich natürlich auch überlesen), von daher ist es direkt wieder zurück gegangen, als ich meinen italienischen Reisepass vorgezeigt hatte.

Nun ist es leider so, dass die Änderung der Nationalität nicht einfach zu ändern ist, sondern zur Stornierung der alten Bestellung und einer Neubestellung führt. Was mich halt leider auf die Warteliste setzt.

Also daher kein iPhone aber viel Frust über T-Mobile. Und eine Erfahrung reicher: solche Sachen nicht mehr online bestellen, sondern in den Laden gehen. Da kann ich vor allem auch hingehen, wann ich Zeit habe und muss mich nicht auf den Postboten bzw. eine Spedition verlassen, die Angaben wie “bitte erst ab 17:00 Uhr liefern” scheinbar grundsätzlich ignorieren.

Sobald ich es habe, werde ich dann aber Berichte dazu schreiben 😉

So, wie versprochen, hier nochmal eine kleine Liste der Shareware Tools, die ich nutze und gewissermaßen liebe 🙂

Textmate (48,75€)
Ein hervorragender Texteditor, der so vieles kann, dass ich es hier gar nicht beschreiben kann. Auf der Textmate Webseite sind viele Screencasts vorhanden, die die Features zeigen, daher solltet ihr euch das Tool mal anschauen.

Little Snitch (29,95$)
Ein kleines, aber sehr hilfreiches Tool, um den Netzwerk Traffic seines Macs im Auge zu behalten. Wenn ein Programm Informationen einer bestimmten Webseite abfragen möchte, erscheint ein Pop-up, mit verschiedenen Optionen. Zum einen kann man diese Verbidung erlauben oder verbieten (und zwar für immer oder nur für die aktuelle Session). Zum anderen kann man noch einschränken, ob sich dies auf den genauen Port und die Webseite, oder allgemein diese URL oder allgemein dieser Port beziehen soll. Ein sehr hilfreiches Tool, um die Verbindung seiner Programme zu kontrollieren.

Things (in der Beta noch frei, später wohl 49$)
Things ist ein interessantes GTD Tool, mit dem man sehr einfach und schnell arbeiten kann. Es befindet sich noch in der Beta Phase, daher sind noch nicht alle Funktionen implementiert, dafür ist es aber auch noch kostenlos (was sich zum finalen Release aber noch ändern wird). Es gibt auch eine iPhone Version des Tools, allerdings besitzt diese auch noch nicht alle Funktionen und kostet daher nur 7,99€ im Appstore.

An sich nutze ich auch noch iWork und finde das Programm großartig, allerdings sehe ich das nicht wirklich als Shareware an, daher erwähne ich es nur kurz.

Ich dachte mir, ich empfehle heute mal ein paar Programme, die ich auf dem Mac ständig nutze. Zuerst beginne ich mit den Freeware Applikationen, die man ohne finanzielles Risiko testen kann.

Quicksilver
Wer es nicht kennt, sollte wirklich schleunigst hier vorbei schauen und es sich herunter laden. Quicksilver ist ein Application launcher und so viel mehr. Mit Hilfe von Plug-ins kann man nicht nur einfach Applikationen damit starten, sondern z.B. auch Kontakte aus dem Adressbuch anschauen oder ihnen direkt Mails schicken, Bookmarks direkt öffnen und andere Sachen. Man benötigt aber ein wenig Eingewöhnungszeit, um wirklich alle Funktionen nutzen zu können (ich bin auch erst gerade dabei, die Details zu lernen).

VLC
Der Videolan Client ist ein genialer Mediaplayer. Ich nutze ihn vor allem für das Abspielen von Videos. Er besitzt einige gute Features, wie diverse Streaming Optionen, direktes Abspielen von ISO Dateien oder Unterstützung von sehr vielen Formaten. Ist auch eine Empfehlung für Windows- oder Linuxuser, da es dieses Tool für mehrere Plattformen gibt.

Adium
Wer auf dem Mac chatten will, kann iChat nutzen oder gleich zur ‘großen Alternative’, Adium, greifen. Dieses Tool sieht nicht nur toll aus, lässt sich gut anpassen, sondern verbindet sich auch mit praktisch allen Diensten, die man sich so vorstellen kann. Das einzige Manko, weshalb ich ab und an immer noch iChat benutze: es werden keine Videofunktionen unterstützt.

Fluid
Ein Tool, um sogenannte SSBs (Site Specific Browsers) zu erstellen und Webapps in ihrer eigenen Instanz mit guter Integration in das OS laufen zu lassen. Genaueres in meinem Post über Fluid.

GimmeSomeTune
Ein sehr hilfreiches Tool für iTunes. Ich habe es so eingestellt, dass es immer zusammen mit iTunes startet. Es hilft mir, meine Lieder mit Albumbildern zu versehen. Wann immer ein Lied abgespielt wird erscheint kurz ein growl-artiges Infofenster mit Künstlername, Titel, Album und Rating. Sollte kein Bild vorhanden sein, wird es automatisch geladen und auch bei den Liedern desselben Albums hinterlegt. Solche Automatismen sind einfach wunderbar 🙂

Dank eines kleinen Tools für den Mac, Fluid, muss man nicht mehr alle interessanten Webapps in einer Instanz mit dem normalen Browser laufen lassen.

Mit Fluid kann man einzelne Applikationen (sogenannte “Site specific browsers”) anlegen, die auf eine Webapp wie z.B. Googlemail oder Backpack zugreifen. Benutzt wird die Renderengine vom Safari, was durchaus gut ist (später mehr dazu).

Der große Vorteil an diesem Verfahren ist, dass jede dieser SSB in einer eigenen Instanz läuft. Sollte also mal der Browser oder eine der SSB abstürzen, ist die andere SSB davon nicht berührt. Außerdem wird eine bessere Integration in den Desktop erzielt. Growl notifications werden unterstützt und vor allem weist man der Applikation dann auch ein Icon zu, so dass es dann für sich alleine genommen im Dock auftaucht und im Falle von Googlemail z.B. die Anzahl ungelesener Nachrichten anzeigt.

Zusätzlich besitzen jedes SSB eine eingeschränkte Möglichkeit zu browsen, so dass Weblinks dann normal mit dem Standardbrowser geöffnet werden. Dies hat bei Backpack zu einem kleinen Problem geführt: ich melde mich bei Backpack mit meiner openid an. Bei der Anmeldung für die openid wird allerdings dann der Browser geöffnet und die Autentifizierung schlägt fehl. Wer solche oder ähnliche Probleme hat, kann sich zum Glück recht einfach behelfen: man öffnet den entsprechenden Link einmal normal im Safari und meldet sich an, da die Cookies scheinbar geteilt werden. Seitdem kann ich mich auch problemlos bei Backpack anmelden.

Wer also viele Webapps nutzt, sollte sich das unbedingt mal anschauen, die Integration in den Desktop macht diese sehr kleine Tool wirklich zu einem Wunderwerk 🙂

Ich selber habe jetzt 5 SSB auf meinem Desktop liegen: Googlemail, Googlecalendar, Googlereader, Googledocs und Backpack (wie man sieht, kann man Fluid sehr gut mit Googleprodukten benutzen 😉 ).

Ein letzter Tipp noch: es gibt bei flickr viele hochauflösende Icons für viele Webapps, die man benutzen sollte. Ansonsten wird das Favicon genutzt, das aber nie in einer brauchbaren Auflösung vorhanden ist.

Spore soll gegen Ende des Jahres rauskommen und seit kurzem ist der “Spore Creature Creator” als kostenloser Download und mit mehr Funktionen für ca. 10€ verfügbar. HP hat jetzt einen eigenen Creature Creator rausgebracht, der im Gegensatz zur ursprünglichen Version noch ein paar Funktionen mehr bietet.

Außerdem häufen sich die Meldungen, dass Rockband 2 im Herbst released werden soll. Es sind nur wenige Neuerungen geplant, was dann allerdings bedeutet, dass das Spiel auch mit den Controllern des ersten Teils spielbar sein wird. Ein interessanter Aspekt ist, dass Harmonix plant, alle Songs die als DLC für Rockband 1 verfügbar sind, auch mit Rockband 2 kompatibel zu machen. D.h. alle Songs, die man sich schon für den ersten Teil gekauft hat, kann man direkt mit dem Zweiten benutzen.

Links:
HP Spore Creature Creator
Rockband 2 News auf kotaku.com