Tag Tool ist ein kleines Hilfsmittel, das einem hilft mit Tags zu arbeiten. Es installiert sich in einen Ordner, in dem dann kleinere Apps hinterlegt werden (eine für jeden Tag). Man kann dann Dateien per Drag & Drop auf solch eine App ziehen, die dann mit dem entsprechenden Tag versehen werden.
Um einen neuen Tag anzulegen gibt es ein Programm namens “New Tag”.

Und ein Ausführen der App führt dann dazu, dass eine gespeicherte Suche für diesen Tag gestartet wird.

Und der Clou: es arbeitet so, dass auch andere Programme damit arbeiten können. Es hinterlegt Spotlight Kommentare, die von jedem anderen Programm gelesen werden können. Es unterstützt sogar die Nomenklatur verschiedener Programme (z.B. Leap), so dass die Tags also auch noch speziell abgelegt werden können.

Insgesamt finde ich das Tool durchaus sehr hilfreich. Es ersetzt halt den Finder nicht, aber hilft die Arbeit mit dem Finder und Tags. Und da es kostenlos ist, würde ich jedem mit einem Mac empfehlen, sich das Tool anzuschauen.

Seit gestern musste ich mich um eine Lösung kümmern, mit der ich multimediale Inhalte von meinem Mac auf die Xbox360 freigeben kann.

Der Hintergrund: mein aktuelles Setup zu Hause sieht so aus, dass mein Beamer über Component Video angesteuert wird. Die Xbox360 geht in meinen AV Receiver, von dem aus dann ein zweites (langes) Kabel zum Beamer führt. Mit einem Zusatzstecker kann ich auch Component Video über den Mac ausgeben, allerdings ist nur ein Ausgang für diesen Stecker vorhanden und den nimmt eigentlich mein zweiter Monitor in Anspruch.

Ich hatte also die Wahl, mir einen Zusatzstecker und ein weiteres Komponentenkabel zu kaufen und dann hinterher immer zwischen zweitem Monitor und Beamer umstecken zu müssen. Oder aber meine Medien für die Xbox360 freigeben und den Beamer weiterhin darüber zu bedienen.

Ich habe mich für letzteres entschieden und dabei Connect360 entdeckt. Ein kleines Tool, das sich als Prefpane in die Systemeinstellungen einnistet. Dort kann ich dann die Freigabe von iTunes, iPhoto und einem Movie Ordner einrichten. Leider kann ich nur einen Movie Ordner freigeben, aber wenn man alles zentral ablegt, sollte das kein Hindernis sein.

Man sollte übrigens dringend eine neuere Version nutzen, denn ab Version 3.2 unterstützt das Tool auch die Änderungen des letzten Fall Updates, so dass DIVX auch abgespielt werden kann.

Ich bin bisher sehr begeistert von dieser Lösung, die auch auf Anhieb funktioniert hat. Die Prefpane installieren, Ordner auswählen, Freigabe starten und schon konnte ich auf der Xbox360 meine Medien abspielen. Und das für gerade einmal 20$ (rund 14€).

So, wie versprochen, hier nochmal eine kleine Liste der Shareware Tools, die ich nutze und gewissermaßen liebe 🙂

Textmate (48,75€)
Ein hervorragender Texteditor, der so vieles kann, dass ich es hier gar nicht beschreiben kann. Auf der Textmate Webseite sind viele Screencasts vorhanden, die die Features zeigen, daher solltet ihr euch das Tool mal anschauen.

Little Snitch (29,95$)
Ein kleines, aber sehr hilfreiches Tool, um den Netzwerk Traffic seines Macs im Auge zu behalten. Wenn ein Programm Informationen einer bestimmten Webseite abfragen möchte, erscheint ein Pop-up, mit verschiedenen Optionen. Zum einen kann man diese Verbidung erlauben oder verbieten (und zwar für immer oder nur für die aktuelle Session). Zum anderen kann man noch einschränken, ob sich dies auf den genauen Port und die Webseite, oder allgemein diese URL oder allgemein dieser Port beziehen soll. Ein sehr hilfreiches Tool, um die Verbindung seiner Programme zu kontrollieren.

Things (in der Beta noch frei, später wohl 49$)
Things ist ein interessantes GTD Tool, mit dem man sehr einfach und schnell arbeiten kann. Es befindet sich noch in der Beta Phase, daher sind noch nicht alle Funktionen implementiert, dafür ist es aber auch noch kostenlos (was sich zum finalen Release aber noch ändern wird). Es gibt auch eine iPhone Version des Tools, allerdings besitzt diese auch noch nicht alle Funktionen und kostet daher nur 7,99€ im Appstore.

An sich nutze ich auch noch iWork und finde das Programm großartig, allerdings sehe ich das nicht wirklich als Shareware an, daher erwähne ich es nur kurz.

Ich dachte mir, ich empfehle heute mal ein paar Programme, die ich auf dem Mac ständig nutze. Zuerst beginne ich mit den Freeware Applikationen, die man ohne finanzielles Risiko testen kann.

Quicksilver
Wer es nicht kennt, sollte wirklich schleunigst hier vorbei schauen und es sich herunter laden. Quicksilver ist ein Application launcher und so viel mehr. Mit Hilfe von Plug-ins kann man nicht nur einfach Applikationen damit starten, sondern z.B. auch Kontakte aus dem Adressbuch anschauen oder ihnen direkt Mails schicken, Bookmarks direkt öffnen und andere Sachen. Man benötigt aber ein wenig Eingewöhnungszeit, um wirklich alle Funktionen nutzen zu können (ich bin auch erst gerade dabei, die Details zu lernen).

VLC
Der Videolan Client ist ein genialer Mediaplayer. Ich nutze ihn vor allem für das Abspielen von Videos. Er besitzt einige gute Features, wie diverse Streaming Optionen, direktes Abspielen von ISO Dateien oder Unterstützung von sehr vielen Formaten. Ist auch eine Empfehlung für Windows- oder Linuxuser, da es dieses Tool für mehrere Plattformen gibt.

Adium
Wer auf dem Mac chatten will, kann iChat nutzen oder gleich zur ‘großen Alternative’, Adium, greifen. Dieses Tool sieht nicht nur toll aus, lässt sich gut anpassen, sondern verbindet sich auch mit praktisch allen Diensten, die man sich so vorstellen kann. Das einzige Manko, weshalb ich ab und an immer noch iChat benutze: es werden keine Videofunktionen unterstützt.

Fluid
Ein Tool, um sogenannte SSBs (Site Specific Browsers) zu erstellen und Webapps in ihrer eigenen Instanz mit guter Integration in das OS laufen zu lassen. Genaueres in meinem Post über Fluid.

GimmeSomeTune
Ein sehr hilfreiches Tool für iTunes. Ich habe es so eingestellt, dass es immer zusammen mit iTunes startet. Es hilft mir, meine Lieder mit Albumbildern zu versehen. Wann immer ein Lied abgespielt wird erscheint kurz ein growl-artiges Infofenster mit Künstlername, Titel, Album und Rating. Sollte kein Bild vorhanden sein, wird es automatisch geladen und auch bei den Liedern desselben Albums hinterlegt. Solche Automatismen sind einfach wunderbar 🙂

Ich habe gestern zufällig gesehen, dass meine ATI Radeon 2600 Pro in meinem iMac angeblich kein Quartz Extreme beherrsche. Ein kleiner Blick bei Wikipedia hat mir dann verraten, dass das eigentlich Unsinn ist.

Was ich nicht wusste und auch nirgends wirklich nachlesen konnte: es gibt einen Patch für die 2000er ATI Radeon Serie für Leopard (Mac OSX 10.5.3). Nach der Installation stand auch diese Funktionalität zur Verfügung, ich konnte allerdings bisher noch keine anderen Auswirkungen feststellen.

Man kann sich die Datei hier bei Mediafire herunterladen.

Tja, nach Jahren des Wollens und Wünschens, habe ich mir gestern dann endlich einen Mac gekauft, genauer gesagt einen 20″ iMac. Und ich bin mehr als nur zufrieden mit dem Gerät.

Vieles ist anders, manches ist sehr gewöhnungsbedürftig. Aber bisher habe ich keine Showstopper kennen gelernt und ich hoffe auch, dass das so bleiben wird 😉

Ich werde daher auch ab und an von meinen Erfahrungen mit dem Mac berichten, aber komplette Artikel zum Umstieg werde ich wohl nicht posten, schließlich haben das schon genügend Leute vor mir getan.